Im Western nichts Neues?

In den Kulissen einer Western-Stadt arbeitet eine Film-Crew mit ihrer Ausrüstung und bereitet eine Szene vor. Im Hintergrund blauer Himmel. (Bild: Chris Murray auf Unsplash)
Bild: Chris Murray auf Unsplash
Das Western-Genre gilt als wertkonservativ, erzählt heute aber von Anti-Rassismus, nicht-weißer Ermächtigung und queerem Widerstand. Ein Text für 54books.

Ein Text von:

Für das Online-Feuilleton 54books habe ich über das aktuelle Western-Revival geschrieben. Medienübergreifend hat die Zahl der Veröffentlichungen zugenommen, die sich eindeutig als Western kategorisieren lassen oder die Anleihen im Genre nehmen und audiovisuell mit Western-Ästhetiken oder erzählerisch mit Western-Themen spielen.

Das Western-Genre lässt sich dabei erstaunlich gut mit Gegenwartsthemen verbinden. Vielleicht würden nicht wenige, die das Genre bisher als altbacken wahrgenommen haben, staunen, was aktuell in Western-Geschichten passiert. Western erzählen heute von Anti-Rassismus, nicht-weißer Ermächtigung und queerem Widerstand. Im Text mache ich das besonders an drei Beispielen fest: der Serie Django sowie den Romanen Outlawed und The Thousand Crimes of Ming Tsu.

Daneben geht es auch um die Frage weiblicher Held*innenschaft und um die Repräsentation von Nordamerikas Ureinwohner*innen. Der Text hat den Titel „Im Western nichts Neues? Zur Aktualität eines Genres, das es in Deutschland schwer hat“ und ist auf 54books hier zu finden. ◆

Autor

Share
You May Also Like
Titelbild: Ein*e König*in ist von hinten zu sehen. Sie*er trägt eine kleine Krone, einen roten Mantel mit weißem Pelzkragen und hat kurze, blonde Haare. Im Hintergrund sind verschwommen Äste zu sehen. (Foto: Pawel Furman auf Unsplash)
Lesen

Lang lebe die König*in

Bei manchen Wörtern spürt man besonders, wie tradierte Vorstellungen von geschlechtsgebundener Macht zerbrechen, wenn sie mit Sonderzeichen entgendert werden. Eine Notiz zu „Monarch*innen“.